Hessischer Waldbesitzerverband

Eröffnung der Waldtage 2023: „Nur gesunde Wälder bieten Schutz und Erholung“ – Waldeigentümer brauchen Investitionshilfen

Eröffnung der Waldtage 2023: „Nur gesunde Wälder bieten Schutz und Erholung“ – Waldeigentümer brauchen Investitionshilfen

Zusammen mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter am Freitag in Lohr am Main die Deutschen Waldtage eröffnet, die in diesem Jahr unter dem Motto „Gesunder Wald. Gesunde Menschen!“ stehen. „Wir alle erfreuen uns an einem gesunden Wald, der eine wunderbare Grundlage für Erholung und Gesundheit ist“, sagte Bitter in der Podiumsdiskussion. „Aber das kann nur funktionieren, wenn die Wälder tatsächlich gesund sind – und das sind sie leider in weiten Teilen Deutschlands aufgrund der Klimakrise nicht mehr“, so Bitter. Bestes Beispiel sei der Harz, dessen Wälder auf großen Flächen hohen Temperaturen, Dürren und so dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind: „Es kann nicht erholsam sein, zwischen abgestorbenen Bäumen und kahlen Flächen in der heißen Sonne spazieren zu gehen.“

Waldbesuch von Staatssekretärin Hoffmann (BMUV) in Nordhessen

„Ohne Förderung wäre klimagerechte Wiederaufforstung für Waldbesitzer unmöglich“

Waldbesuch von Staatssekretärin Hoffmann (BMUV) in Nordhessen – AGDW fordert mit Nachdruck Fortsetzung der GAK-Förderung für 2024

Bei einem Waldbesuch nahe Frielendorf (Hessen) haben die Waldbesitzenden die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Bettina Hoffmann, eindringlich auf die Bedeutung der Fördermittel für die Wiederaufforstung nach Kalamitäten und den klimaresilienten Waldumbau hingewiesen.

Trauriger Tag für Hessische Naturschutzpolitik

Gesetzliche Schutzgebietsausweisung des Grünen Bandes Hessen hat das Vertrauen
der Landwirte und Waldeigentümer in die Hessische Landesregierung nachhaltig
beschädigt.
Die Ausweisung von über 8.000 Hektar Wald und landwirtschaftlichen Flächen entlang der
Grenze Hessens zum Nachbarland Thüringen als Nationales Naturmonument ist kein
Grund zum Feiern, sondern markiert einen traurigen Tiefpunkt verfehlter hessischer Naturschutzpolitik.

Solarpaket I: Duldungspflicht für Waldbesitzer verstößt gegen Eigentumsrecht – Marktwirtschaftliche Lösungen notwendig

Der Verband AGDW – Die Waldeigentümer hat vor einem Vorstoß gegen das verfassungsrechtlich geschützte Eigentumsrecht durch den Gesetzentwurf Solarpaket I gewarnt, der morgen im Bundeskabinett beschlossen werden soll. „Die vorgesehene Duldungspflicht für Leitungen ist eine Missachtung der Rechte der Waldeigentümer“, sagte AGDW-Präsident Andreas Bitter. „Dieser Schritt kommt teilweise einer Enteignung gleich.“

Waldbesitzer fordern mehr statt weniger Forstwirtschaft

Waldbesuch von Bundesminister Özdemir in Metzingen: Waldbesitzer fordern mehr statt weniger Forstwirtschaft – Ungekürzte Fortsetzung der GAK-Förderung für Aufforstung und Waldumbau notwendig

Bei einem gemeinsamen Waldbesuch in Metzingen haben Vertreter des baden-württembergischen Privatwalds Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir eindringlich gezeigt, dass der Klimawandel mittlerweile nicht mehr nur die Fichtenreinbestände gefährdet, sondern auch die heimischen Laubbaumarten erfasst. „Wir müssen uns aktiv um unsere Wälder kümmern, um sie klimafit zu machen und sie in ihren vielfältigen Funktionen für Gesellschaft und Waldbesitzer zu erhalten“, sagte Gerhard Fritz, Vorsitzender der Inhaberschaft Äußerer Wald Neuhausen. Der „Äußere Wald“ ist eine 107 Hektar große Traditionswaldgemeinschaft mit 100 Eigentümern, die das Waldeigentum, das ehemals der 1802 aufgelösten Benediktinerabtei Kloster Zwiefalten gehörte, gemeinschaftlich verwaltet und bewirtschaftet. Beim Waldspaziergang wies Fritz ausdrücklich auf die gefährdeten Buchenbestände hin, die unter höheren Temperaturen und weniger Wasser leiden: „Der Waldumbau ist teuer und aufwendig“, sagte Roland Burger, Präsident der Forstkammer Baden-Württemberg: „Wir brauchen nicht weniger Forstwirtschaft, sondern mehr Forstwirtschaft, um den Wald zu schützen.“

Jahresbericht 2022 der AGDW erschienen

– Interview mit BM Özdemir – Schwerpunkt Windenergie im Wald

Der Jahresbericht 2022 des Verbandes AGDW – Die Waldeigentümer wurde heute veröffentlicht. Inhaltlicher Schwerpunkt ist ein Interview mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zu den aktuellen Fragen und Sorgen der Waldeigentümer. AGDW-Präsident Andreas Bitter und AGDW-Hauptgeschäftsführerin Irene Seling blicken zurück auf ein politisch ereignisreiches Jahr, an dessen Ende das Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ gestartet wurde.

Waldeigentümer kritisieren Zustimmung des EU-Parlaments zum Nature Restoration Law – Richtige Ziele, aber falscher Ansatz

Der Verband AGDW – Die Waldeigentümer hat die heutige Zustimmung des EU-Parlaments zum Nature Restoration Law (NRL) kritisiert. „Das Parlament hätte den Gesetzentwurf in dieser Form nicht billigen dürfen“, sagte AGDW-Präsident Andreas Bitter: „Der vorliegende Vorschlag der EU-Kommission wird den Kernzielen des Green Deals, also der Eindämmung des Klimawandels und dem Artenschutz nicht gerecht.“ Er hoffe, dass in den nun folgenden Trilog-Verhandlungen eine sachgerechte Lösung gefunden wird, damit der Wald weiter durch aktive nachhaltige Waldwirtschaft Klimaschützer Nummer 1 bleiben kann.

Landestagung 2023

Die zweitägige Veranstaltung “Waldbauern fit für die Zukunft” der vergangenen Woche war ein voller Erfolg und hat den Waldbesitzern wertvolle Einblicke und Inspirationen geboten.
Zahlreiche Impressionen, die während der vielen Gespräche gesammelt wurden, verdeutlichen, dass die Waldbesitzer auf dem richtigen Weg sind, um ihre Wälder auch in Zukunft nachhaltig und selbstständig zu bewirtschaften. Durch die informative und praxisnahe Gestaltung der Veranstaltung haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten die Waldbesitzer waren erfreut über die vielen neuen Erkenntnisse und Kontakte, die sie mit nach Hause nehmen konnten.

Waldeigentümer wenden sich gegen das „Märchen von der Holzknappheit“

Der Verband AGDW – Die Waldeigentümer hat sich gegen das „Märchen von der Holzknappheit“ gewandt: „Wir nutzen im Rahmen unserer nachhaltigen Forstwirtschaft traditionell deutlich weniger Holz als nachwächst, das zeigt der deutliche Vorratsanstieg in den letzten Jahrzehnten“, sagte AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter.

Verabschiedung des Hessischen Naturschutzgesetzes

Hessischer Waldbesitzerverband e.V. - Frosch im Wald in Hessen

Heute wird trotz deutlicher Kritik von zahlreichen Verbänden und Institutionen aus dem ländlichen
Raum das Hessische Naturschutzgesetz im Landtag beschlossen. Vertreter der Land- und
Waldbesitzer sowie der Holzwirtschaft bedauern, dass durch die mangelnde Einbindung des
ländlichen Raums in den Beratungen über den Gesetzentwurf die Chance einer gemeinsam
getragenen Natur- und Klimaschutzpolitik verpasst wurde. Dem vorliegenden Gesetz fehlt es nicht
nur an der notwendigen Akzeptanz, sondern auch an einer realistischen Folgenabschätzung im
Hinblick auf das Erreichen der Klimaziele durch Wald und Holz.