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Hessischer Waldbesitzerverband

Landestagung 2023

Die zweitägige Veranstaltung “Waldbauern fit für die Zukunft” der vergangenen Woche war ein voller Erfolg und hat den Waldbesitzern wertvolle Einblicke und Inspirationen geboten.
Zahlreiche Impressionen, die während der vielen Gespräche gesammelt wurden, verdeutlichen, dass die Waldbesitzer auf dem richtigen Weg sind, um ihre Wälder auch in Zukunft nachhaltig und selbstständig zu bewirtschaften. Durch die informative und praxisnahe Gestaltung der Veranstaltung haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten die Waldbesitzer waren erfreut über die vielen neuen Erkenntnisse und Kontakte, die sie mit nach Hause nehmen konnten.

Waldeigentümer wenden sich gegen das „Märchen von der Holzknappheit“

Der Verband AGDW – Die Waldeigentümer hat sich gegen das „Märchen von der Holzknappheit“ gewandt: „Wir nutzen im Rahmen unserer nachhaltigen Forstwirtschaft traditionell deutlich weniger Holz als nachwächst, das zeigt der deutliche Vorratsanstieg in den letzten Jahrzehnten“, sagte AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter.

Verabschiedung des Hessischen Naturschutzgesetzes

Hessischer Waldbesitzerverband e.V. - Frosch im Wald in Hessen

Heute wird trotz deutlicher Kritik von zahlreichen Verbänden und Institutionen aus dem ländlichen
Raum das Hessische Naturschutzgesetz im Landtag beschlossen. Vertreter der Land- und
Waldbesitzer sowie der Holzwirtschaft bedauern, dass durch die mangelnde Einbindung des
ländlichen Raums in den Beratungen über den Gesetzentwurf die Chance einer gemeinsam
getragenen Natur- und Klimaschutzpolitik verpasst wurde. Dem vorliegenden Gesetz fehlt es nicht
nur an der notwendigen Akzeptanz, sondern auch an einer realistischen Folgenabschätzung im
Hinblick auf das Erreichen der Klimaziele durch Wald und Holz.

Naturschutzgesetz zurückziehen

Der Hessische Waldbesitzerverband fordert die Regierungsfraktionen im Hessischen Landtag auf, den Entwurf eines Hessischen Naturschutzgesetzes zurückzuziehen und grundlegend neu zu erarbeiten.

Sozialwahl: AGDW-Service zur Beantragung der Wahlunterlagen

die SVLFG verschickt aktuell an ihre 1,5 Mio. Versicherten den Fragebogen zur Feststellung der Wahlberechtigung für die Teilnahme an der Sozialwahl. Dieser ist so schnell wie möglich ausgefüllt per Post an die SVLFG zurückzusenden.

Waldeigentümer begrüßen Freigabe der Wald-Fördermittel für 2023

Der Verband AGDW – Die Waldeigentümer hat die Freigabe der Fördermittel für 2023 durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages begrüßt: „Der Ausschuss hat damit schnell auf die rege Nachfrage nach dem Programm reagiert“, sagte AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter am Donnerstag in Berlin. Für 2023 stehen nun 200 Mio. Euro für das Programm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ zur Verfügung. Seit Programmstart am 12. November sind bereits rund 7350 Anträge mit einer Fläche von etwa 910 000 Hektar eingegangen. Das entspricht rund 12 % der 7,6 Mio. Hektar Fläche des Privat- und Körperschaftswaldes. Derzeit bereitet das Bundeslandwirtschaftsministerium BMEL den Wegfall der de minimis-Fördergrenze für die Forstbetriebe vor. „Mit dem Wegfall der Förderbeschränkung dürfte das Förderprogramm auch für körperschaftliche und größere private Betriebe attraktiver werden und einen neuen Antragsschub erleben“, sagte Bitter. Die AGDW empfehle daher allen interessierten Waldeigentümern zügig einen Antrag zu stellen, da das Programm auf eine jährliche Fördersumme von 200 Mio. Euro gedeckelt ist.

AGDW begrüßt Forderung des BMEL-Beirats nach „neuer Lastenverteilung zwischen Waldeigentümern und Gesellschaft“

Wissenschaftlicher Beirat lehnt Definition von weiteren Mindeststandards der Waldbewirtschaftung im Bundeswaldgesetz ab und stellt „Vielfalt des Waldes und der Eigentümer“ heraus.
Der Verband AGDW – Die Waldeigentümer hat die Forderung des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik (WBW) beim Bundeslandwirtschaftsministerium nach einer „neuen Lastenverteilung zwischen Waldeigentümern und Gesellschaft“ begrüßt. „Die künftigen Aufgaben und Herausforderungen der Waldeigentümer bringen weit höhere Lasten als in der Vergangenheit mit sich“, sagte AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter. „Es ist nur fair, wenn eine Gesellschaft, die den Wald mit all seinen Leistungen wie Klimaschutz, Erholung und Holzproduktion erhalten will, auch einen finanziellen Beitrag dazu leistet.“ Die Mittel für die GAK-Förderung und die Honorierung der Ökosystemleistungen müssten angesichts der sich verschärfenden Klimakrise deutlich erhöht werden, forderte Bitter.

AGDW und Kleinprivatwald protestieren gegen die EU-Diskriminierung von Holz

Erneuerbare-Energie-Richtlinie RED III will Holz nicht mehr als erneuerbare Energie einstufen – Gravierende ökonomische und klimatische Folgen befürchtet. In einem Schreiben an die Teilnehmenden der Trilogverhandlungen zu RED III haben fast 800 Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) mit mehr als 260.000 Mitgliedern und mehr als 2,4 Mio. Hektar Waldfläche gegen die Diskriminierung von primärer holzartiger Biomasse als nicht erneuerbare Energiequelle protestiert. „Die im Parlamentsbeschluss vorgesehene Stufenlösung zum Auslaufen der Anrechenbarkeit ist grundsätzlich nicht akzeptabel und in der Praxis nicht handhabbar“, schrieb AGDW-Präsident Andreas Bitter im Namen der FBGs. Mit einem vom EU-Parlament beschlossenen sukzessiven Wegfall der Einordnung als erneuerbare Energie bis 2030 würde Holz zum Rohstoff zweiter Klasse. Den EU-Mitgliedsstaaten würde der Weg geebnet für CO2-Abgabe auf Brennholz. Der Zeitpunkt, an dem nur noch erneuerbare Energieträger erlaubt sein werden, markiere dann das endgültige Aus für Brennholz, so Bitter.