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Hessischer Waldbesitzerverband

Naturschutz auf Augenhöhe mit den Grundstückseigentümern

Der Hessische Waldbesitzerverband reicht der Hessischen Landesregierung erneut die Hand, in einem Streifen entlang der Grenze zu Thüringen schützenswerte und schutzbedürftige Lebensräume und Arten gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu schützen. Die Grundlage für diese Zusammenarbeit ist der im November 2002 geschlossene Rahmenvertrag für den Naturschutz im Wald. Vorrausetzung ist die Vorlage von Gutachten für die betroffenen Waldflächen, in denen die Schutzwürdigkeit und -bedürftigkeit nachgewiesen wird. Für solche Waldflächen soll die Landesregierung Verhandlungen mit den Waldeigentümern zum Abschluss von Naturschutzverträgen aufnehmen.

Waldeigentümer begrüßen Wegfall der EU-Förderbeschränkungen für Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse

Die Waldeigentümer begrüßen die beihilferechtliche Genehmigung der Förderung von forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen (FWZ) durch die EU-Kommission ausdrücklich. „Damit ist der Weg für eine Professionalisierung der FWZ endlich frei”, sagte Irene Seling, Hauptgeschäftsführerin der AGDW – Die Waldeigentümer am Mittwoch in Berlin. Die AGDW, allen voran der Initiativkreis Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse, hatte sich in Berlin und Brüssel offensiv dafür eingesetzt und lange gekämpft.

Neues Format: Die Kommunalwaldkonferenz

Die 45 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Kommunalwaldkonferenz des Hessischen Waldbesitzerverbandes bekamen von kompetenten Referenten in der Wasserburg Rosbach aktuelle Information über Forstpolitik und Forstbetrieb. Zum Gedankenaustausch und Kontakte knüpfen bot die Tagung während der Kaffeepause und des Mittagessens in der kommunalen Familie viel Gelegenheit. Ein guter Auftakt für ein neues Tagungsformat des Waldbesitzerverbandes, dass nun einmal im Jahr angeboten wird.  

Moor-Birke ist Baum des Jahres 2023

Der Baum des Jahres 2023 charakterisiert nicht den Wald, sondern ein anderes Biotop: das Moor. Das Kuratorium der Stiftung „Baum des Jahres“, in dem die AGDW vertreten ist, hat die Moor-Birke zum Baum des Jahres gewählt. Sie ist eine typische Art der Moore: Weithin sichtbar, mit ihren weißen Rindenpartien und den lichten, hellgrünen Baumkronen, bildet die Moor-Birke oft die einzige Baumvegetation in den wertvollen Sonderstandorten

Erinnerungskultur und schützenswerte Natur erhalten: Ja! Nationales Naturmonument „Grünes Band“: Nein!

Der Hessische Waldbesitzerverband unterstützt das Ziel der Hessischen Landesregierung, gemeinsam mit den Menschen im Grenzgebiet zu Thüringen die Erinnerungskultur an die Teilung Deutschlands wach zu halten. Die Waldeigentümer im Grenzgebiet sind stolz auf ihre vielfältigen Wälder und kümmern sich um die Erhaltung wertvoller Lebensräume und schutzbedürftiger Tier- und Pflanzenarten.

Gespräch mit Staatsminister Axel Wintermeyer

Präsident Prinz zu Waldeck konnte ein intensives und inhaltsreiches Gespräch mit dem Chef der Staatskanzlei, Minister Axel Wintermeyer, über schwierige aktuelle Gesetzgebungsverfahren führen. Es bleibt zu hoffen, dass die gewonnenen Erkenntnisse auch zu Veränderungen der Gesetzentwürfe führen. Überzeugende Argumente gab es dafür genug.

Ein Weihnachtsbaum für die Staatskanzlei

Ministerpräsident Boris Rhein dankt dem Waldbesitzerverband herzlich für den Weihnachtsbaum. In seiner Ansprache wies er auf die enormen Schäden im hessischen Wald durch Hitze, Trockenheit, Stürme und Schädlingsbefall hin.

Neue Hessische Jagdverordnung in Kraft

Hessischer Waldbesitzerverband e.V. - Jagd und Waldwirtschaft, Frau mit Hund auf der Jagd in Hessen

Unter Federführung des Landesjagdverband Hessen e.V. ist es den Verbänden des Ländlichen Raums gelungen geplante Eingriffe ins Eigentum durch die neue Hessische Jagdverordnung zu entschärfen und eine nachhaltige Bejagung von Schalenwild sowie weiterer Arten praxistauglich sicherzustellen. Auch wurde die Rechtsgrundlage zum Artenschutz durch Bejagung invasiver Arten, wie Nilgänsen, verbessert.

Vorabinformation über Verfahren zu neuem Förderprogramm “Klimaangepasstes Waldmanagement”

Hessischer Waldbesitzerverband e.V. - Schönes Bild von Wald in Hessen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will voraussichtlich am Montag, dem 7. 11.22, das neue Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ zur Entwicklung zukunftsfester Wälder starten. Gefördert werden kommunale und private Waldbesitzende, die sich – je nach Größe ihrer Waldfläche – dazu verpflichten, elf beziehungsweise zwölf Kriterien eines klimaangepassten Waldmanagements über zehn oder 20 Jahre einzuhalten. Wer gefördert wird, muss einen Nachweis eines anerkannten Zertifizierungssystems über die klimaangepasste Waldbewirtschaftung erbringen.